Eine Terrassenrinne sorgt dafür, dass Regenwasser schnell und kontrolliert von Ihrer Terrasse, dem Balkon oder dem gepflasterten Außenbereich abgeführt wird — kein Pfützenbilden, kein Eindringen ins Mauerwerk. Wir erklären, worauf es bei Auswahl und Einbau ankommt.
Warum eine Terrassenrinne wichtig ist
Ohne funktionierenden Wasserablauf kann stehendes Regenwasser Schäden verursachen:
- Feuchtigkeitseintritt ins Fundament oder die Hauswand
- Frostschäden durch eingedrungenes Wasser
- Algenwuchs und Verfärbungen auf Platten und Pflaster
- Rutschgefahr durch Pfützen
Welches Material für die Terrasse?
Für den Terrassenbereich kommen zwei Materialien in Frage:
Kunststoffrinne (PVC): Günstige, bewährte Lösung für Privatgärten und Terrassen. Leicht zu verlegen, frostsicher, UV-beständig. Unser Tipp: Kunststoffrinne mit seitlichem Ablauf DN 50 — kein Schacht nötig.
Edelstahlrinne: Höherwertiger Look, ideal wenn die Rinne sichtbar im Designbereich liegt. Korrosionsfrei auch bei dauerhafter Feuchtigkeitsbelastung. Einsetzbar auch im Außenbereich.
Belastungsklassen: Was passt zu Ihrer Terrasse?
- Klasse A 15: Fußgänger und Fahrräder — ideal für normale Haustetrasse
- Klasse B 125: Pkw-geeignet — für Terrassenbereich an der Einfahrt
- Klasse C 250: Für überfahrbare Flächen mit häufigem PKW-Verkehr
Rinnenlänge berechnen
Messen Sie die Breite des Entwässerungsbereichs. Rinnen werden in 1000-mm-Einheiten geliefert und können direkt aneinandergereiht werden. Rechnen Sie jeweils mit 2 Endkappen und 1 Ablaufstutzen pro Rinnenzug.
Montage auf der Terrasse
Bei Neuterassen wird die Rinne vor dem Estrich eingelegt. Bei bestehenden Terrassen: Fugenschlitz sägen, Rinne mit Schnellbeton einbetten, Fugen mit Sanitärsilikon abdichten. Detaillierte Anleitung: Abwasserrinne verlegen.
Produkte für Ihre Terrasse: Kunststoffrinnen | Edelstahlrinnen | Bei Fragen: Kontakt