Beim Badumbau zu einer bodengleichen Dusche stellt sich früh die Frage: Duschrinne oder Bodenablauf? Beide lösen das gleiche Problem — Wasser ableiten — aber auf unterschiedliche Art. Dieser Vergleich hilft bei der Entscheidung.
Die Duschrinne: Linear, minimalistisch
Eine Duschrinne ist eine lineare Ablaufrinne, die an einer Seite der Dusche (Wand oder Türseite) oder in der Mitte eingebaut wird. Das Wasser fließt durch ein Rinnenprofil mit integriertem Siphon ab.
Vorteile:
- Modernes, cleanes Design — kaum sichtbar im Bodenbelag
- Gefälle nur in eine Richtung — einfachere Fliesenverlegung
- Große Ablaufleistung — ideal für Regendusche
- Barrierefreier Einbau gut möglich
Nachteile:
- Etwas teurer in der Anschaffung
- Benötigt mehr Einbautiefe (ca. 9–12 cm)
Der Bodenablauf: Klassisch, zentral
Der klassische Bodenablauf liegt in der Mitte der Dusche. Das Wasser fließt von allen Seiten zur Mitte hin ab. Kleiner, unauffälliger Abdeckrost.
Vorteile:
- Günstig und vielseitig
- Geringere Einbautiefe (ca. 5–8 cm)
- Ideal für Nachrüstungen im Bestand
- DN 50 oder DN 75 wählbar
Nachteile:
- Gefälle von 4 Seiten nötig — Fliesenleger-Aufwand höher
- Weniger spektakuläres Design
Wann welche Lösung?
- Neubau / kompletter Umbau: Duschrinne — mehr Gestaltungsfreiheit, sieht besser aus
- Renovierung mit begrenztem Budget: Bodenablauf — einfacher, günstiger
- Barrierefreies Bad: Duschrinne an der Wand — eleganteste Lösung
- Bestehendem Estrich nachrüsten: Bodenablauf — weniger Stemm-Aufwand
MCH-Produkte im Überblick
Sie finden beides bei uns im Shop:
- Duschrinnen Edelstahl — lineare Lösungen für moderne Bäder
- Bodenabläufe DN 50/75 — klassisch und kompakt
- Neptun Premium-Bodenabläufe — für gehobenen Wohnbau
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