Eine Edelstahlrinne im Außenbereich ist langlebiger als Kunststoff, optisch hochwertiger und praktisch wartungsfrei. Wann lohnt sich der Mehrpreis — und wo sind Kunststoffrinnen besser?
Edelstahl V2A im Außenbereich: Das spricht dafür
Edelstahl (V2A, AISI 304) ist das Material der Wahl, wenn die Optik zählt und die Rinne sichtbar bleibt — auf einer Terrasse, im Gartenbereich oder am Hauseingang:
- Korrosionsbeständig: Kein Rost, kein Verfärben, auch nach Jahren im Freien
- Frostbeständig: Kein Platzen bei Frost, anders als manche Kunststoffe
- Langlebig: Bei normaler Pflege hält eine Edelstahlrinne 20+ Jahre
- Optisch hochwertig: Glänzende oder gebürstete Oberfläche — passt zu modernen Außenbereichen
- Leicht zu reinigen: Keine poröse Oberfläche, kein Algenwuchs wie bei Kunststoff
Wann ist Kunststoff besser?
Für stark befahrene Einfahrten (Belastungsklasse C 250+), lange Rinnenstrecken mit vielen Anschlüssen oder wenn der Preis entscheidend ist, sind PVC-Kunststoffrinnen oft die bessere Wahl. Beide Materialien können problemlos kombiniert werden.
Einbau im Außenbereich: Was beachten?
- Betonfundament: Die Rinne braucht ein stabiles Betonbett, das das Gewicht verteilt
- Dehnungsfuge: Zwischen Rinne und Pflaster mind. 5 mm Fuge — Silikon verhindert Rissbildung
- Gefälle: Min. 0,5 % zur Ablauföffnung — bei langen Strecken mehr
- Frosttiefe: Ablauf und Anschlussrohr müssen unter der Frosttiefe liegen (≥ 80 cm)
Pflege von Edelstahlrinnen im Freien
Einmal jährlich: Rost herausnehmen, Rinnenkörper mit einem milden Reiniger säubern, Siphon prüfen. Kalkflecken mit Essigreiniger entfernen. Keine abrasiven Mittel. Und: Kein Chlorreiniger — der greift die Passivschicht an und begünstigt langfristig Flecken.
MCH-Produkte im Überblick
Für Terrasse und Außenbereich empfehlen wir unsere Edelstahlrinnen mit drehbarem Siphon DN 50 — flexibel anschließbar, stabil und optisch überzeugend. Bei Fragen: Kontakt aufnehmen